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Vakuumsbereiter basieren auf der Technik der Perkolatoren. Seit etwa 1830 ist ihre Nutzung belegt. Die Weiterentwicklung der Perkolatoren ist auch als der sogenannte Glasballon bekannt geworden. Zwei Gefäße werden hierbei übereinander angebracht. Erwärmt man das untere Gefäß, wird das obere langsam durch aufsteigendes Wasser gefüllt. Das Wasser vermischt sich dabei mit dem Kaffeemehl im oberen Behälter. Entfernt man nun den Vakuumsbereiter vom Herd oder stellt man die Spiritusflamme ab, kühlt sich die Luft im System ab und ein Vakuum entsteht. Das mit Kaffeemehl vermengte Wasser zieht sich deswegen durch ein Sieb in das untere Gefäß zurück. Nach der Demontage der Apparatur kann der Kaffee aus dem unteren Behälter ausgeschenkt werden.

Maschinen dieser Art neigten häufig zu Unfällen. Oft kam es zu Explosionen oder zerbrochenem Glas, weil die Heizquelle zu spät entfernt wurde. Trotzdem wurde nach diesem Prinzip eine Reihe sehr unterschiedlicher Kaffeemaschinen hergestellt. Teilweise wurden dabei die beiden Behälter nicht über- sondern nebeneinander angebracht und mit einem Kippmechanismus versehen, der den dazu gehörenden Spiritusbrenner automatisch auslöschte.
Im 20. Jahrhundert verliehen die Bauhaus-Künstler gläsernen Vakuum-Bereitern neuen Glanz. Das neue Design führte zu einer größeren Verbreitung der Apparate. Auch heute sind sie in neuem Design erhältlich.

>>> Kaffeeurne 


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