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Insbesondere in den USA ist die Perkolation auch heute noch eine häufig verwendete Methode zur Zubereitung von Kaffee. Der Begriff stammt vom lateinischen percolare ab, was so viel wie seihen oder filtern bedeutet.

Das mutmaßlich 1819 entwickelte Gerät ist mehrteilig. Hierbei wird Wasser auf dem Herd erhitzt und steigt durch einen Innenzylinder empor. Dort trifft es auf das Mahlgut und tropft anschließend wieder herab.

Ja nach seiner Form besteht der Percolator aus einer oder zwei Kammern. Das Gerät mit nur einer Kammer war in den USA und bis in die 1960er Jahre hinein auch in Deutschland sehr gebräuchlich. Hierbei zirkuliert der Kaffee mehrfach durch das Steigrohr. Dabei kocht er auf, wird stärker, laugt aber auch stärker aus. Perkolatoren mit zwei Kammern steigt das Wasser lediglich ein Mal auf, tropft durch den fein gemahlenen Kaffee und fertig ist das Getränk. Diese Variante wird auch als Wiener Kaffeemaschine bezeichnet.

>>> Vakuumsbereiter


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