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Kaffeekapseln gibt es heutzutage bereits von mehreren Herstellern. Diese Systeme sind zwar nicht miteinander kompatibel, weisen aber dennoch starke Gemeinsamkeiten auf. Die käuflich erhältlichen Kaffeekapseln bestehen größtenteils aus Aluminium. Im Inneren befindet sich eine abgemessene Kaffeeportion. Beim Kaffeekochen wird dieser aromatisch abgeschlossene Kaffee durch das Einstechen der Außenhülle zugänglich gemacht. Manche Systeme beinhalten aber auch gewisse Elemente, die den Zugang zum Kaffee erleichtern. Z.B. folienartige Kapselseiten bzw. Bestandteile, die zum Teil auch vom Kunden selbst zu entfernen sind.

Das Prinzip der Kaffeekapseln wurde ursprünglich von Nestlé erfunden und wurde im Jahre 1976 für den Konzern patentiert. Dieses Konzept wurde zuerst jedoch nicht vom Markt angenommen und wurde als „Flop“ bezeichnet. Als die Konzernführung von Nestlé jedoch wechselte, wurde das Konzept erneut vermarktet und wurde zu einem Erfolg. Dies führt nicht nur zu einem starken Gewinnwachstum von Nestlé (1,16 Milliarden Schweizer Franken im Jahre 2005) sondern erhöhte auch den Marktanteil von Nestlé im Kaffeegeschäft.

Die verbrauchten Kapseln können fast hundertprozentig wiederverwertet werden. Der organische Abfall im Inneren der Kapseln ist kompostierbar, auch die Außenhülle, die meist aus Aluminium besteht, ist recyclebar. Die Entsorgung erfolgt in Deutschland über den gelben Müll, in Österreich und der Schweiz können gebrauchte Kapseln mancher Hersteller in entsprechenden Shops abgegeben werden.

Das Prinzip ist sehr einfach und benutzerfreundlich. Der Kunde muss keinen Kaffee abmessen. Die gekauften Kapseln werden direkt in die Kaffeemaschine eingeführt. Oft muss eine bewegliche Komponente geschlossen werden, welche die Kapsel dann in den Wasserfluss einbindet. Bei diesem Schritt wird die Kapsel eingestochen, dies passiert manuell durch das Schließen. Nachdem Brauprozess wird die bewegliche Komponente wieder geöffnet und die durch das Wasser erhitzte Kapsel fällt in einen Auffangbehälter, der selbstverständlich von Zeit zu Zeit zu leeren ist.


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