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Das neue Heißgetränk Kaffee machte es notwendig, auch über neue Trinkgefäße nachzudenken. Da die herkömmlichen Metallgefäße den Geschmack verfälschten und zudem gute Wärmeleiter waren, begann man, Porzellanservice zu verwenden. Die ersten Service waren Importe aus China. 1708 entstand die erste Fabrikationsstätte für Porzellan in Meißen. Schon bald entwickelten sich neue Formen des Geschirrs für Tee und Kaffee.

Im 18. Jahrhundert kamen die ersten Untertassen auf. Etwa zeitgleich nutze man Kaffeekannen aus Metall, Silber, Zinn, Messing oder auch aus emailliertem Blech. Aufgrund der guten Leitfähigkeit konnten diese Kannen gut auf dem Herd warm gehalten werden. In Adel und Bürgertum dagegen war bald schon die Kaffeekanne aus Porzellan gängig. Metallkannen für den Alltag wurden zum Teil damals schon als Kaffeemaschinen bezeichnet.

Ein komplettes Kaffeeservice besteht auch heute noch aus Kanne, Tassen, Milchgießer und Zuckerdose. Solch ein Service konnten sich die meisten Arbeiter- und Bauernfamilien bis ins 20. Jahrhundert hinein nicht leisten. Stattdessen löffelten sie den Kaffee mit einem Esslöffel vom Suppenteller.

>>> Kaffeemühle


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