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Kaffeemaschinen Zubehör

Vor allem Vollautomaten sind bereits mit Funktionen ausgestattet, die keine Wünsche offen lassen. Egal ob Espresso oder Cappuccino, Latte Macchiato oder eine andere Köstlichkeit: ein Knopfdruck genügt, schon zischt es und die Maschine legt los.

Für Kaffeemaschinen, die nicht über eingebaute Zusatzfunktionen verfügen, gibt es eine ganze Reihe von Zusatzoptionen, die den Kaffeegenuss vervollkommnen. In den nächsten Abschnitten erklären wir kurz einige davon.

Kaffee

Kaffee, das koffeinhaltige Getränk aus gerösteten Kaffeebohnen, ist weltweit beliebt. Ursprünglich stammt er aus Afrika und verbreitete sich von dort über die Welt. Die Kaffeebohnen sind die Früchte verschiedener Pflanzenarten aus der Familie der Rubiaceae. Man unterscheidet mehrere hundert Kaffeearten. Zu den beliebtesten zählen Arabica- und Robusta-Kaffee. Arabica-Kaffee gilt als sehr hochwertig und wird gern für beispielsweise Espresso verwendet.

Kaffee wird heute in mehr als 50 Ländern angebaut. Je nach Zubereitungsgrad variieren Röst- und Mahlgrad. In den letzten Jahren wurden neben dem gemahlenen Kaffee die Kaffeepads und –kapseln immer populärer.

Kaffeepads verpacken eine bestimmte menge an Kaffeepulver ähnlich einem Teebeutel. Die Kapseln beinhalten die Menge an Kaffeepulver, die für genau eine Tasse Kaffee ausreicht. Sowohl Pads als auch Kapseln können nicht in herkömmlichen Kaffeemaschinen aufgebrüht werden. Einige Hersteller haben Kaffeemaschinen nur für diesen Zweck entwickelt. Oft sind die Pads oder Kapseln so auf die Maschine abgestimmt, dass man ein Pad nur mit einer bestimmten Maschine zusammen nutzen kann. Mittlerweile gibt es neben einfachen Kaffeepads und –kapseln auch Teepads, Cappucchinopads mit Milchpulver, Kakaopads usw.

Kaffeefilter

Der eigentliche Kaffeefilter besteht aus Kunststoff, Porzellan oder Metall. Je nach Zubereitungsmethode wird er einfach aufgesetzt oder ist bereits in die Kaffeemaschine integriert. Der Kaffeefilter hilft, die Herauslösung der bitteren Gerbstoffe zu verhindern und den Satz zurückzuhalten. Für Kaffeefilter gibt es auch einen Einsatz, die von Melitta Bentz erfundene Filtertüte.

Die Filtertüte aus Papier hält Bitterstoffe zurück und ermöglicht eine schnelle Säuberung des Kaffeefilters. Sie ist entweder trichterförmig oder rund. Für die klassische Tütenform sind sieben Filtergrößen im Handel erhältlich. Die richtige größe ergibt sich aus dem Filter und seiner Größe. Rundfilter gibt es nur in einer Standardgröße. Sie sind als flache runde Scheibe oder in Bandform erhältlich.

Kaffeekanne

Bevor die ersten Kaffeemaschinen erfunden wurden, trank man Kaffee aus Kannen ähnlich Teekannen. Diese Gefäße waren relativ klein, da man Kaffee für gesundheitlich bedenklich hielt. Aus thermischen Gründen wurden Kaffeekannen meist aus Porzellan oder Steingut hergestellt. Ursprünglich wurden auch Stövchen zum Warmhalten des Kaffees verwendet. Dieser Trend setzte sich jedoch nicht durch. Stattdessen ging man dazu über, Kaffeekannen zur Isolation Kaffeehauben überzustülpen. Diese Hauben waren oft aus textilem Material.

Heutige Kaffeekannen werden häufig als Bestandteil einer Kaffeemaschine verkauft. Sie haben ein Volumen von etwa einem Liter. Moderne Materialien verfügen über hervorragende Isoliereigenschaften. Darüber hinaus gibt es aber auch heute noch Kannen aus Steingut und vor allem aus Porzellan in allen erdenklichen Formen und Farben. Egal ob künstlerisch oder funktionell, romantisch oder altmodisch: für jeden Kaffeeliebhaber findet sich die richtige Kanne.

Kaffeemühle

Eine Kaffeemühle zerkleinert Kaffeebohnen und ist so unbedingt zur Zubereitung von Kaffee notwendig. Da frisch gerösteter und gemahlener Kaffee die meisten Aromen besitzt, wird er in dieser Form auch am liebsten von vielen Liebhabern genossen.

Kaffee muss je nach Zubereitungsart entweder sehr fein oder etwas gröber gemahlen werden. Eine gute Mühle verfügt über eine stufenlose Einstellung der Mahlgrade. Kaffeemühlen sind auch heute noch elektrisch oder handgetrieben erhältlich. Man unterscheidet sie nach ihrer Bauart in Scheiben- oder Flachmühlen, Kegelmühlen oder Propellermühlen.

Kaffeeservice

Das neue Heißgetränk Kaffee machte es notwendig, auch über neue Trinkgefäße nachzudenken. Da die herkömmlichen Metallgefäße den Geschmack verfälschten und zudem gute Wärmeleiter waren, begann man, Porzellanservice zu verwenden. Die ersten Service waren Importe aus China. 1708 entstand die erste Fabrikationsstätte für Porzellan in Meißen. Schon bald entwickelten sich neue Formen des Geschirrs für Tee und Kaffee.

Im 18. Jahrhundert kamen die ersten Untertassen auf. Etwa zeitgleich nutze man Kaffeekannen aus Metall, Silber, Zinn, Messing oder auch aus emailliertem Blech. Aufgrund der guten Leitfähigkeit konnten diese Kannen gut auf dem Herd warm gehalten werden. In Adel und Bürgertum dagegen war bald schon die Kaffeekanne aus Porzellan gängig. Metallkannen für den Alltag wurden zum Teil damals schon als Kaffeemaschinen bezeichnet.

Ein komplettes Kaffeeservice besteht auch heute noch aus Kanne, Tassen, Milchgießer und Zuckerdose. Solch ein Service konnten sich die meisten Arbeiter- und Bauernfamilien bis ins 20. Jahrhundert hinein nicht leisten. Stattdessen löffelten sie den Kaffee mit einem Esslöffel vom Suppenteller.

Milchaufschäumer

Für einige Kaffeespezialitäten wird aufgeschäumte Milch benötigt. Ist ein Milchaufschäumer nicht in die Kaffeemaschine integriert, kann er auch zusätzlich beschafft werden. Die Aufschäumer sind je nach persönlichem Anspruch in den verschiedensten Ausführungen erhältlich, angefangen vom batteriebetriebenen Handaufschäumer bis hin zum Aufschäumer mit Wasserdampfdüse.

Milchschaum entsteht durch das Aufschäumen von Milch. Ihre Fette und Eiweiße bilden Strukturen, die die Luftbläschen umschließen. Dabei sollte eine möglichst fettreiche Milch verwendet werden. Auch homogenisierte Milch begünstigt das Ergebnis.

Bei der Aufschäumung sollte mit möglichst kalter Milch begonnen werden. Der Schaum darf eine Temperatur von etwa 60°C nicht überschreiten. Das Milcheiweiß darf nicht gerinnen. Die Milch wird durch den Einsatz einer Wasserdampfdüse, eines Milchaufschäumers oder alternativ eines Schneebesens, Milchschaumtopfes oder eines Stabmixers mit Luft durchmischt. Soll der Schaum cremig sein, sollte man ihn sofort nach dem Aufschäumen verwenden. Ist eher ein stabiler Schaum erwünscht, sollte er vor der Weiterverwendung mindestens für eine Minute ruhen, damit er etwas trocknet.

Wasserfilter

Die Aufgabe eines Wasserfilters besteht in erster Linie darin, Wasser zu reinigen. Leitungswasser in Deutschland ist in der Regel so sauber und gut überwacht, dass sich Verbraucher keine Sorgen über die Qualität zu machen brauchen. Im Bereich der Tee- und Kaffeezubereitung nutzt man dennoch Filtersysteme. Das gefilterte Wasser ergibt in Zusammenspiel mit dem Kaffee ein geschmacklich und optisch ansprechenderes Endprodukt.

Wasserfilter sind in der Regel Aktivkohlefilter. Aktivkohle funktioniert ähnlich einem Schwamm, sie saugt Verschmutzungen, Kalk und Nitrat förmlich auf. Die Filterkartuschen müssen regelmäßig gewechselt und gesäubert werden, um Verkeimungen vorzubeugen.